Ärztliche Versorgung wird durch Landarztquote nachhaltig verbessert

05.03.2019

„Die NRW-Koalition leistet mit der Einführung der Landarztquote einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung bei uns im ländlichen Raum.

Im Gespräch mit dem Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales Karl-Josef Laumann (CDU) habe ich erfahren, dass schon jetzt mehr als 650 Hausarztstellen in Nordrhein-Westfalen nicht besetzt sind. Die sogenannte Landarztquote sieht deshalb vor, dass Studienplätze an junge Leute vergeben werden sollen, die sich den Beruf als Allgemeinmediziner auf dem Land vorstellen können. Mit dieser Quote werden wir die ärztliche Versorgung in unserer Region dadurch zukünftig nachhaltig verbessern!“, erklärt der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming aus Erwitte zuversichtlich.

Im Wintersemester 2019/2020 können bereits die ersten 145 zukünftigen Allgemeinmediziner das Studium an einer von acht Hochschulen in Nordrhein-Westfalen beginnen.

Zum Sommersemester 2020 stehen weitere 25 Plätze zur Verfügung.

Jedes Jahr somit insgesamt 170 Studienplätze.

Die Bewerbung für das Wintersemester beginnt am 31.03.2019 und endet am 30.04.2019. Diese ist online unter www.landarztgesetz.nrw einzureichen.

Das Auswahlverfahren beruht beim Landarztstudium nicht alleine auf der Abiturnote. Es gibt ein zweistufiges Auswahlverfahren: Der Notendurchschnitt und ein technischer Test werden mit je 30 Prozent gewichtet, Berufsausbildung oder andere Vorerfahrungen mit 40 Prozent einbezogen.

Anschließend wird eine Rangliste erstellt, aus der die Bewerber und Bewerberinnen zu einem Auswahlgespräch eingeladen werden.

Eine Jury entscheidet dann endgültig, wer zugelassen wird.

Die Studierenden müssen sich übrigens verpflichten 10 Jahre als Hausarzt in einer unterversorgten, meist ländlichen Region, zu arbeiten.

„Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, die nun jungen Menschen geboten wird und hoffe, dass viele diese Chance nutzen und dadurch unsere ländliche Heimat stärken“, erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming abschließend.