Förderempfehlung in Höhe von 3.565.000 Millionen Euro

08.01.2018

Integriertes Handlungskonzept „Grüne Infrastruktur Lippstadt Südwest“ von Landesregierung nominiert

Die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Christina Schulze-Föcking mit dem heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Jörg Blöming.

Wie der heimische MdL Jörg Blöming (Erwitte) jetzt aus dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz erfahren hat, ist das von der Stadt Lippstadt entwickelte Handlungskonzept „Grüne Infrastruktur Lippstadt Südwest“ im Rahmen des Förder-Aufrufs „Grüne Infrastruktur NRW“ der Landesregierung mit einer Förderempfehlung in Höhe von insgesamt 3.565.00 Millionen Euro nominiert worden.

Mit einer weiteren Phase des Aufrufs „Grüne Infrastruktur NRW“ will die Landesregierung zusätzliche Grün- und Erholungsflächen schaffen, vernetzen und aufwerten –besonders in strukturschwachen Gebieten. In seiner Sitzung am 1. Dezember 2017 hat der interministerielle Arbeitskreis „Grüne Infrastruktur“ weitere sechs integrierte Handlungskonzepte mit einem Investitionsvolumen von rund 42 Millionen Euro empfohlen. Darunter befindet sich auch das integrierte Handlungskonzept „Grüne Infrastruktur Lippstadt Südwest“ der Stadt Lippstadt. Insgesamt belaufen sich die Förderempfehlungen demnach auf ein Gesamtvolumen von mehr als 88 Millionen Euro.

Dazu erklärt MdL Blöming: „Ich freue mich sehr, dass die Stadt Lippstadt wegweisend erkannt hat, dass eine verstärkte Entwicklung ihrer grünen Infrastruktur das Leben der Bürgerinnen und Bürger verbessern kann und das Konzept „Grüne Infrastruktur Lippstadt Südwest“ ins Leben gerufen hat. Mit dem Erhalt der Förderempfehlung hat die Stadt Lippstadt schon jetzt einen ganz wichtigen Schritt zur nachhaltigen Verbesserung der natürlichen Umwelt- und Klimabedingungen zugunsten der Menschen in Lippstadt geleistet. Nun gilt es, die Maßnahmenplanung weiter voranzutreiben und die entsprechenden Förderanträge zu stellen.

Ich bedanke mich insbesondere bei der Ministerin  für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Christina Schulze-Föcking für ihre bisherige persönliche Unterstützung dieses Projekts in meiner Geburtsstadt Lippstadt.“

Hintergrund

Für den Aufruf „Grüne Infrastruktur NRW“ konnten Kommunen oder kommunale Zusammenschlüsse zum 1. Dezember 2016 und zum 1. Juni 2017 integrierte Handlungskonzepte einreichen. Der Aufruf ergänzt mit seiner Zielsetzung inhaltlich die Umsetzung des Aufrufes „Starke Quartiere – starke Menschen“ des NRW-Städtebauministeriums im Rahmen der laufenden EFRE-Periode (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung). Für die Umsetzung der integrierten Handlungskonzepte „Grüne Infrastruktur“ war ein Investitionsvolumen von insgesamt rund 83 MillionenEuro reserviert worden, das sich aus EU- und Landesmitteln sowie aus Eigenmitteln von Kommunen, Vereinen und Privaten für diese Aufgabezusammensetzt. In der ersten Phase sind fünf Handlungskonzepte mit einem Investitionsvolumen in Höhe von circa 46 Millionen Euro zur Förderungempfohlen worden. Jetzt sind weitere sechs integrierte Handlungskonzepte mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 42 Mio. Euro dazugekommen. Wegen der hohen Nachfrage der Kommunen zu dieser Thematik sind damit jetzt insgesamt Förderempfehlungen über rund 88 Millionen Euro ausgesprochen worden.