Informationsfrühstück zur Zukunft der frühkindlichen Bildung in NRW

06.09.2019

Zahlreiche Akteure der heimischen Kita-Landschaft folgten nun einer Einladung in die CDU-Kreisgeschäftsstelle

Freuten sich über den regen Austausch zum neuen Kinderbildungsgesetz (v.l.n.r.): Susanne Schulte-Döinghaus, Sprecherin der CDU-Kreistagsfraktion im Jugendhilfeausschuss, Jörg Blöming MdL, Jens Kamieth MdL, familienpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Irmgard Soldat, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses beim Kreis, und Heinrich Frieling MdL.

Bürgermeister, Kommunalpolitiker, Kita-Leitungen und Verantwortliche der Kinder- und Jugendhilfe aus dem ganzen Kreis Soest folgten nun einer Einladung der heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Jörg Blöming und Heinrich Frieling in die Soester CDU-Kreisgeschäftsstelle. Bei einem Informationsfrühstück boten die Abgeordneten den Fachleuten aus der örtlichen Praxis Gelegenheit, um sich über das neue Kinderbildungsgesetz in Nordrhein-Westfalen zu informieren.

Als fachkundiger Referent lieferte Jens Kamieth, Sprecher der CDU-Landtagsfraktion für Familie, Kinder und Jugend, eine umfassende Einführung in das neue Kinderbildungsgesetztes (kurz: KiBiz), welches er als „Meilenstein in der Kinderbetreuung“ bezeichnete. Der Landtagsabgeordnete aus Siegen führte bei dem Expertendialog in die Reform des Gesetzes ein und stellte heraus, welche Maßnahmen die Landesregierung dabei anstrebt. So stünden eine auskömmliche Finanzierung der Kindertagesstätten, Qualitätsverbesserung der Kindertagesbetreuung, eine Garantie des Platzausbaus, sowie die Entlastung der Eltern durch ein weiteres beitragsfreies Kita-Jahr besonders im Mittelpunkt. Kamieth hob hervor, dass gerade die Verbesserung des Personalschlüssels ein Indikator für die Qualitätssteigerung bei der frühkindlichen Bildung sein wird. Insgesamt werden in Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Paktes für Kinder und Familien ab dem Kita-Jahr 2020/2021 jedes Jahr rund 1,3 Milliarden Euro zusätzlich von Bund, Land und Kommunen zur Verfügung gestellt.

Aus der anschließenden Diskussion nahmen die Abgeordneten viele weitere Anregungen zu den präsentierten Plänen mit und bilanzierten daher auch: „Wir freuen uns, so umfangreich über dieses wichtige Thema mit den heimischen Vertretern der Kita-Landschaft diskutiert zu haben. Über den Austausch können wir zum einen ein breiteres Verständnis für die Gesetzes-Novelle schaffen, und zum anderen nun viele Anregungen aus der Praxis mit nach Düsseldorf nehmen.“