Jörg Blöming zum Tarifkompromiss im öffentlichen Dienst vom 2. März 2019

04.03.2019

Der erzielte Tarifabschluss ist das richtige Signal zur Stärkung des öffentlichen Dienstes auch im Kreis Soest.

Zum Tarifkompromiss im öffentlichen Dienst erklärt der heimische CDU-Landtagsabgeordnete und personalpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Jörg Blöming:

„Der erzielte Tarifkompromiss vom 2. März 2019 ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Attraktivität des öffentlichen Dienstes und ein positives Signal für alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst im Kreis Soest. Besonders da, wo der Mangel an Berufsnachwuchs sich schon heute oder künftig besonders stark zeigt, sind Verbesserungen erzielt worden“, so der CDU-Landtagsabgeordnete wörtlich.

Positiv bewertet Blöming vor allem, dass die Einkommen der Beschäftigten des Landes und der Kommunen im Kreis Soest zum 1. Januar dieses und des kommenden Jahres jeweils um 3,2 Prozent steigen. Am 1. Januar 2021 kommen noch einmal 1,4 Prozent hinzu. „Dadurch können die Einkommensunterschiede, die es trotz gleicher Aufgaben gegenüber dem Bund gibt, zumindest ein Stück weit geschlossen werden. Auch die Arbeit in den wichtigen Gesundheits- und Pflegeberufen wird so endlich auch monetär aufgewertet und fairer bezahlt“, betont der personalpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.

„Gerade die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sorgen dafür, dass Deutschland funktioniert – und zwar rund um die Uhr, sieben Tage die Woche. Dafür haben sie nicht nur unseren Respekt und unseren Dank verdient, sondern natürlich auch eine faire Teilhabe am gesellschaftlichen Wohlstand“, unterstreicht Jörg Blöming.

Besonders erfreulich sei auch das erzielte Ergebnis für die jugendlichen Auszubildenden im öffentlichen Dienst: „Die Erhöhung der Ausbildungsentgelte (TVA-L BBiG und TVA-L Pflege) zum 1. Januar 2019 und zum 1. Januar 2020 um jeweils 50 Euro (TVA-L Gesundheit um 45,50 Euro und 50 Euro) und die Widerinkraftsetzung der Vorschrift zur Übernahme von Auszubildenden sind wichtige Schritte zur Nachwuchsgewinnung im öffentlichen Dienst“,  erklärt der aus Erwitte stammende CDU-Landtagsabgeordnete.

 

Die wichtigsten Ergebnisse:

- Anhebung der Tabellenentgelte in drei Schritten um 3,2 Prozent (1.1.2019), 3,2 Prozent (1.1.2020) und 1,4 Prozent (1.1.2021). Bis zum 1.1.2021 mindestens um insgesamt 240 Euro (Laufzeit 33 Monate)
- Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte in zwei Schritten um 50 Euro (1.1.2019) und 50 Euro (1.1.2020)
- Erhöhung der Pflegetabelle um zusätzlich 120 Euro
- Erhöhung der Angleichungszulage für Lehrkräfte um 75 auf 105 Euro (1.1.2019)

Hintergrund

Von den Verhandlungen über den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) sind insgesamt rund 3,3 Millionen Beschäftigte betroffen: Eine Million Tarifbeschäftigte der Länder (ohne Hessen, das nicht Mitglied der TdL ist und gesondert Verhandlungen führt), für die der TV-L direkte Auswirkungen hat, sowie rund 2,3 Millionen Beamte und Versorgungsempfänger in Ländern und Kommunen (ohne Hessen), auf die der Tarifabschluss übertragen werden soll, um den Gleichklang der wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklung im öffentlichen Dienst zu gewährleisten