Mehr Bauland für den Wohnungsbau im Altkreis Lippstadt

06.05.2019

Bereits über 2.500 Hektar Flächenpotential durch Landesinitiative „Bauland an der Schiene“; mögliche Potentiale in den Städten Geseke und Lippstadt 

 „Wir wollen, dass die Menschen in Nordrhein-Westfalen ein Zuhause haben, das sie sich leisten können und in dem sie sich wohlfühlen. Dafür brauchen wir bezahlbares Bauland - sowohl in den Städten, als auch in den ländlichen Bereichen“, erklärt der heimische

CDU Landtagsabgeordnete Jörg Blöming aus Erwitte.

Die Landesregierung arbeitet mit Hochdruck – und mit Erfolg an Konzepten für bezahlbaren Wohnraum. Durch die Landesinitiative „Bauland an der Schiene“ konnten bis heute 2.500 Hektar Flächenpotential in NRW verfügbar gemacht werden.

„Auch bei uns in den Städten Geseke (zusätzlich mit dem Haltepunkt Ehringhausen) und Lippstadt (zusätzlich mit dem Haltepunkt Dedinghausen), die im Altkreis Lippstadt Bahnhöfe haben, geht es jetzt darum alle Möglichkeiten im Vorfeld auszuloten, um ggf. neue, moderne und gut angebundene Wohnkonzepte an der Schiene zu realisieren.

Die Kosten für die nachfolgende städtebauliche Planung übernimmt übrigens zur Hälfte das Land.

Damit schafft die NRW-Koalition einen weiteren Baustein für bezahlbaren und zudem gut angebundenen Wohnraum in unserer Heimat“, so Blöming abschließend.


Hintergrund:
Die Landesregierung möchte die gezielte Entwicklung von bezahlbarem Bauland im Einzugsbereich von Haltestellen des schienengebundenen Nahverkehrs (SPNV) forcieren, um angespannte Wohnungsmärkte zu entlasten und „das Umsteigen von der Straße auf die Schiene“ zwischen Wohnort und Arbeitsplatz attraktiver zu gestalten. Hierzu hat die Landesregierung die Landesinitiative „Bauland an der Schiene“ gestartet. Die Gespräche, werden seit Oktober 2018 mit Städten und Gemeinden geführt, die im Einzugsbereich eines oder mehrerer SPNV-Haltepunkte liegen (max. 3-km-Radius). Regionalplanungsbehörden, die SPNV-Aufgabenträgern, die für Bau, Verkehr und Umwelt zuständigen Landesministerien sowie die maßgeblichen Beteiligten der DB AG begleiten die Gespräche.