NRW - Jagdrecht wird fairer, praxisgerechter und zukunftsfähiger

07.06.2018

Gesetzesentwurf schafft wieder gute Voraussetzungen für eine angemessene Niederwild-Hege

Der heimische Landtagsabgeordnete Jörg Blöming freut sich, dass der Anfang Mai 2018 von der NRW-Koalition vorgelegte Gesetzesentwurf für ein neues Landesjagdgesetz auf großen Zuspruch bei den Jägerinnen und Jägern trifft.

Am Mittwochmorgen hatte der Landesjagdverband NRW seine positive Haltung zum Gesetzentwurf der nordrhein-westfälischen Landesregierung für ein neues Landesjagdgesetz deutlich gemacht.

Dazu erklärt Jörg Blöming MdL:

„Mit den geplanten Änderungen des Jagdrechts in Nordrhein-Westfalen hält die NRW-Koalition aus CDU und FDP ein weiteres Versprechen aus dem Koalitionsvertrag. Mit dem Gesetzesentwurf steuern wir auch eine neue Dialogkultur gegenüber dem gesamten ländlichen Raum an. Der neue Gesetzesentwurf ist gleichzeitig eine Abkehr von der verfehlten Politik der damaligen rot-grünen Landesregierung gegen Jagd und Jäger. Wir geben der Jagd und den Leistungen der Jägerschaft die gebotene Anerkennung wieder, die sie vor allem aufgrund ihres beachtlichen Beitrags für Artenvielfalt und Naturschutz verdient hat.“

Eine Neuerung im Gesetz ist die Ausweitung der Hegepflicht. Dabei geht es um den gesetzlichen Auftrag der Jägerinnen und Jäger, sich aktiv für den Artenschutz einzusetzen.

„Der Gesetzesentwurf schafft gerade für unsere heimischen Jägerinnen und Jäger im Kreis Soest wieder gute Voraussetzungen für eine angemessene Niederwild-Hege in unserer Region.

Auch für unser heimisches Schwarzwildgatter in Lippstadt enthält der Entwurf sehr erfreuliche Nachrichten. So wird mit dem neu angefügten Absatz 5 in § 30 des Entwurfs unter anderem klargestellt, dass die Ausbildung von Jagdhunden im Schwarzwildgatter keine Abrichtung an einem anderen lebenden Tier im Sinn von § 3 Nummer 7 des Tierschutzgesetzes darstellt. Die Ausbildung von Jagdhunden im Schwarzwildgatter bleibt somit weiterhin erlaubt“, so Blöming abschließend.