Presseinformation des heimischen CDU-Landtagsabgeordneten

14.03.2019

Jörg Blöming zum "Brandbrief" der Landrätin Eva Irrgang über die Zukunft des Flughafens Paderborn-Lippstadt

Eva Irrgang, Landrätin des Kreises Soest, hat sich mit ihren Amtskollegen in der Region besorgt über die Zukunft des Flughafens Paderborn-Lippstadt geäußert. In einem „Brandbrief“ appellieren die genannten nun an die heimischen Bundestags- und Landtagsabgeordneten.

Hierzu erklärt der aus Erwitte stammende CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming:

„Hinsichtlich des Briefes der Verwaltungschefs, der Kreise und Kommunen, die am Flughafen Paderborn-Lippstadt beteiligt sind,  stehe ich in engem Kontakt mit unserem CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Jürgen Thies.

Aus den bisherigen Gesprächen weiß ich von ihm, dass er sich mit den Anliegen  bereits an das zuständige Bundesverkehrsministerium in Berlin gewandt hat.

Ebenso pflege ich einen regen Austausch mit dem Flughafenchef Dr. Marc Cezanne, den ich am heimischen Airport bereits mehrfach besucht habe.

Als Mitglied des Verkehrsausschusses möchte ich gerne die landespolitische Ebene in den Blick nehmen:

Unter der abgewählten rot-grünen Vorgängerregierung  wurde bekanntlich eine künstliche Differenzierung zwischen landes- und regionalbedeutsamen Flughäfen eingeführt. Der Flughafen war nur noch regional bedeutsam. Dies hat Paderborn-Lippstadt massiv benachteiligt.

Ich sage hier ganz deutlich, ich stehe im Gegensatz zu SPD und Grünen, an der Seite unseres Flughafens.

Denn die NRW-Koalition aus CDU und FDP hat im neuen Landesentwicklungsplan die Aufhebung dieser unfairen Differenzierung geplant. Der neue Landesentwicklungsplan wird voraussichtlich noch 2019 in Kraft treten.

Somit wird Paderborn-Lippstadt zukünftig wieder die gleichen Entwicklungschancen und auch Fördermöglichkeiten erhalten, wie die anderen Flughäfen in NRW.

Ich erinnere daran, dass Regionalflughäfen, wie Paderborn-Lippstadt, seinerzeit aus regionalwirtschaftlichen und strukturpolitischen Gründen gefördert wurden. Hierdurch sollten beispielsweise Standortnachteile ausgeglichen werden.

Deshalb halte ich unseren Flughafen weiterhin für einen sehr wichtigen Standortfaktor in unserer Region und unerlässlich für die heimische Wirtschaft.“