„Digitalisierung wird in der Wohlfahrtspflege vorangebracht!“

20.04.2021

Rund 200.000 Euro fließen an gemeinnützige Projekte in Lippstadt

Beratung und Unterstützung sind in den Diensten und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen Corona-bedingt stark eingeschränkt. Schutzmaßnahmen führen zu Veränderungen und nur begrenzt möglicher Ausübung der Dienstleistungsangebote. Mit dem Sonderprogramm für Dienste und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen „Zugänge erhalten - Digitalisierung stärken" soll die soziale freigemeinnützige Arbeit einen Digitalschub erhalten, um gegen diese Entwicklung anzugehen. Hierzu hat die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW nun die Zahlen der geförderten Projekte veröffentlicht.

„Dank des Sonderprogramms werden insgesamt 667 Projekte mit über 42 Millionen Euro gefördert, um soziale Innovationen zu schaffen und die pandemiebedingten Einschränkungen mithilfe digitaler Angebote zu überwinden“ erklärt der heimische Landtagsabgeordnete Jörg Blöming aus Erwitte.

In vielen Bereichen konnten Menschen plötzlich nicht mehr auf notwendige Hilfe setzen. Von der Frühförderstelle über die Kitas, den offenen Ganztag, die offene Jugendarbeit, die berufliche Unterstützung, die Ehe- und Familienberatungen, die Frauenhäuser, die Obdachlosenarbeit, die Pflegearbeit in allen Variationen, die Hospize und viele mehr, sind alle schwer von den Einschränkungen getroffen. Hiergegen geht das Sonderprogramm mit Fokus auf dem Ausbau digitaler Angebote an. Durch die Förderung sollen sowohl die Arbeitsabläufe innerhalb der jeweiligen Organisationen, als auch die Arbeit mit den Zielgruppen, die Angebote und Dienstleistungen entsprechend verändert und gleichzeitig zeitgemäß den neuen Bedingungen angepasst werden.

„Ich freue mich sehr, dass durch das Programm in meiner Heimat gleich vier gemeinnützige Projekte in Lippstadt mit insgesamt rund 200.000 Euro unterstützt werden. Gefördert werden unter anderem der Sozialdienst Katholischer Männer Lippstadt e.V. mit knapp 49.000 Euro (Projekt: Digitale Kompetenzen stärken - soziale, berufliche und schulische Teilhabe / Souveränität ermöglichen) sowie der Sozialdienst Katholischer Frauen e.V. Viersen mit über 51.000 Euro (Projekt: Digital, mobil oder einfach mal wieder analog? Chancen, Risiken und Nebenwirkungen der Digitalisierung). Auch Lichtpunkt Familie e.V. darf sich über knapp 13.000 Euro (Projekt: Homebildung und Homeoffice) freuen. Ebenfalls gefördert wird PariSozial - gemeinnützige Gesellschaft für paritätische Sozialdienste mbH im Kreis Soest mit über 75.000 Euro (Projekt: Digital Kommunikation in Krisenzeiten / Coronapandemie – in der Offenen Ganztagsbetreuung). Hierdurch können die Projekte die Anschlussfähigkeit ihrer wichtigen Arbeit an die Anforderungen des digitalen Wandels nachhaltig sicherstellen“, so Jörg Blöming.