„Jetzt für das Förderprogramm ‚Feuerwehrhäuser in Dörfern 2022‘ bewerben!“

01.06.2021

Landesregierung fördert Brandschutz in dörflichen Gemeinden

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung hat im Rahmen des Programmaufrufs für die Dorferneuerung 2022 den Sonderaufruf "Feuerwehrhäuser in Dörfern 2022" veröffentlicht. Im Jahr 2021 wurden im Rahmen dieser Förderung bereits rund 22,9 Millionen Euro für Feuerwehrhäuser in 104 Dörfern, Gemeinden und Städten bewilligt.

Ziel des Programms zur Dorferneuerung ist es, Dörfer zu bewahren, stärken und gestalten. Orte und Ortsteile von bis zu 10.000 Einwohnern sollen sich als Lebens-, Arbeits-, Erholungs-, Kultur- und Naturräume für die Menschen entwickeln. Ein besonderes Anliegen ist es dabei, über die Förderung das bürgerschaftliche Engagement in den Dörfern und dörflich geprägten Gemeinden zu unterstützen. Hierzu gehören auch die über 80.000 ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute genau wie Berufsfeuerwehrleute in Nordrhein-Westfalen, deren Einsatz durch das Programm sicherer gemacht werden soll, indem es zu der Aufrechterhaltung des Brandschutzes in den dörflichen Gemeinden beiträgt.

Dazu erklärt der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming aus Erwitte: „Insbesondere technische Veränderungen und Neuerungen erfordern in kleineren Dörfern oftmals strukturelle und organisatorische Infrastrukturmaßnahmen im Bereich des Feuerschutzwesens, um beispielsweise Feuerwehrhäuser zu erhalten oder neu zu bauen. Mit dem Sonderaufruf für Feuerwehrhäuser setzt die Landesregierung erneut ein starkes Zeichen für zukunftsfähige Dörfer in Nordrhein-Westfalen. Ich möchte daher die Kommunen aus meinen Wahlkreis, Anröchte, Erwitte, Geseke, Lippstadt, Rüthen und Warstein, dazu aufrufen sich für das Förderprogramm zu bewerben!“

Förderanträge im Rahmen der Dorferneuerung sind bei der Bezirksregierung Arnsberg erhältlich. Alle Anträge sind dort bis zum 30. September 2021 einzureichen.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.mhkbg.nrw/ministerin-scharrenbach-feuerwehr-braucht-raum-229-millionen-euro-fuer-feuerwehrhaeuser-104