Schöne Bescherung für Erwitte

22.12.2020

Verkehrsministerium fördert Barrierefreiheit im ÖPNV mit 730.400 Euro

Die Stadt Erwitte erhält 730.400 Euro von insgesamt 3,4 Millionen Euro zur Verfügung stehenden Mittel des Verkehrsministeriums für den barrierefreien Ausbau von insgesamt 40 Haltestellen in den Ortsteilen Bad Westernkotten, Eikeloh, Erwitte, Horn, Norddorf, Schallern, Schmerlecke, Stirpe und Völlinghausen.

Diese vorweihnachtliche Erfolgsmeldung teilte heute der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst dem heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Jörg Blöming mit. „Ich freue mich sehr über diese gute Nachricht für unsere Heimat und ein wichtiges Signal zur Inklusion. Die Barrierefreiheit ist für viele Menschen eine Erleichterung in ihrem Leben und die Förderzuschüsse sind den Städten und Gemeinden dabei eine große Hilfe zur Umsetzung der Maßnahmen“, so der Erwitter, der Mitglied des Verkehrsausschusses des Landtags von Nordrhein-Westfalen ist.

Hintergrund:

Nach § 8 Abs. 3 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) ist die Nahverkehrsplanung der Aufgabenträger im öffentlichen Personennahverkehr an dem Ziel auszurichten, für die Nutzung des ÖPNV bis zum 1. Januar 2022 eine vollständige Barrierefreiheit zu erreichen. Die Barrierefreiheit des ÖPNV setzt die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der (Stadt-, Straßenbahn- und Bus-) Haltestellen voraus. Dies ist dann gegeben, wenn die Haltestellen von allen ohne fremde Hilfe problemlos erreichbar, begreifbar und bedienbar sind. Bei der Planung dieser Maßnahmen ist die frühzeitige Beteiligung von Behindertenbeauftragten oder Behinderten-beiräten, von Verbänden der in ihrer Mobilität oder Sensorik eingeschränkten Fahrgäste und von Fahrgastverbänden zu gewährleisten. Ebenso ist die Integration der Barrierefreiheit in den gesamten Planungsprozess essenziell.